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Mascha Keléko

Blatt im Wind

 

Lass mich das Pochen deines Herzens spüren,

Dass ich nicht höre, wie das meine schlägt.

Tu vor mir auf all die geheimen Türen,

Da sich ein Riegel vor die meinen legt.

 

Ich kann es, Liebster, nicht im Wort bekennen,

Und meine Tränen bleiben ungeweint,

Die Macht, die uns von Anbeginn vereint,

Wird uns am letzten aller Tage trennen.

 

All meinen Schmerz ertränke ich in Küssen.

All mein Geheimnis trag ich wie ein Kind.

Ich bin ein Blatt, zu früh vom Baum gerissen.

 

Ob alle Liebenden so einsam sind?

Mascha Keléko

Leaf in the wind

 

Let me feel your heartbeat,

So that I can’t hear how mine is beating.

Open before me all the secret doors,

Because a bolt is closing mine.

 

I cannot, my beloved, confess it with words,

And my tears remain uncried,

The power, that unites us from the beginning,

Will separate us on the last day of all.

 

All my pain I drown in kisses.

All my secret I carry like a child.

I am a leaf, torn off the tree too early.

 

Are all lovers this lonely?

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Vor seinem Löwengarten,
Das Kampfspiel zu erwarten,
Saß König Franz,
Und um ihn die Großen der Krone,
Und rings auf hohem Balkone
Die Damen in schönem Kranz.
Und wie er winkt mit dem Finger,
Auf tut sich der weite Zwinger,
Und hinein mit bedächtigem Schritt
Ein Löwe tritt,
Und sieht sich stumm
Rings um,
Mit langem Gähnen,
Und schüttelt die Mähnen,
Und streckt die Glieder,
Und legt sich nieder.
Und der König winkt wieder,
Da öffnet sich behend
Ein zweites Tor,
Daraus rennt
Mit wildem Sprunge
Ein Tiger hervor,
Wie der den Löwen erschaut,
Brüllt er laut,
Schlägt mit dem Schweif
Einen furchtbaren Reif,
Und recket die Zunge,
Und im Kreise scheu
Umgeht er den Leu
Grimmig schnurrend;
Darauf streckt er sich murrend
Zur Seite nieder.
Und der König winkt wieder,
Da speit das doppelt geöffnete Haus
Zwei Leoparden auf einmal aus,
Die stürzen mit mutiger Kampfbegier
Auf das Tigertier,
Das packt sie mit seinen grimmigen Tatzen,
Und der Leu mit Gebrüll
Richtet sich auf, da wird’s still,
Und herum im Kreis,
Von Mordsucht heiß,
Lagern die greulichen Katzen.
Da fällt von des Altans Rand
Ein Handschuh von schöner Hand
Zwischen den Tiger und den Leun
Mitten hinein.
Und zu Ritter Delorges spottenderweis
Wendet sich Fräulein Kunigund:
„Herr Ritter, ist Eure Lieb so heiß,
Wie Ihr mir’s schwört zu jeder Stund,
Ei, so hebt mir den Handschuh auf.“
Und der Ritter in schnellem Lauf
Steigt hinab in den furchtbarn Zwinger
Mit festem Schritte,
Und aus der Ungeheuer Mitte
Nimmt er den Handschuh mit keckem Finger.
Und mit Erstaunen und mit Grauen
Sehen’s die Ritter und Edelfrauen,
Und gelassen bringt er den Handschuh zurück.
Da schallt ihm sein Lob aus jedem Munde,
Aber mit zärtlichem Liebesblick –
Er verheißt ihm sein nahes Glück –
Empfängt ihn Fräulein Kunigunde.
Und er wirft ihr den Handschuh ins Gesicht:
„Den Dank, Dame, begehr ich nicht“,
Und verlässt sie zur selben Stunde.
In front of his lion garden,
expecting the martial game,
was sitting king Franz,
Around him the high ones of the crown,
Surrounded by balconies
Ladies in a beautiful circle.
And as he waves with a finger,
the wide kennel opens,
with cautious steps
a lion enters,
and looks quietly
around,
with a long yawn,
and shakes its mane,
and stretches its limbs,
and lies down.
And the king waves again,
and quickly opens
a second door,
out of which runs
with wild jumps
a tiger,
as he spots the tiger,
he roars loudly,
hits with his tail
a horrible circle,
and elongates the tongue,
and in the circle, shyly
he surrounds the lion
purring fiercely;
thereupon he stretches, grumbling
to the side.
And the king waves again,
thereupon the double-open house,
spits out two leopards at once,
they rush with courageous lust for fight
onto the tiger,
which grabs them with his grim paws,
and the lion, with roars
stands up, there it gets quiet,
and around the circle,
hot from desire to kill,
the horrid cats wait.
There falls from the edge of the balcony
a glove from beautiful hand
in-between the tiger and the lion
right in the middle.
And to Knight Delorges, scoffingly
turns Miss Kunigund:
“Mister Knight, is your love as hot,
as you always swear at every hours,
well, so pick up the glove.”
And the knight in a quick run
steps down into the horrible kennel
with strong steps,
and out of the horrid middle
he takes the glove with perky finger.
And with astonishment and with dread
the knights and noblewomen watch,
and relaxed he brings back the glove.
There echoes praise from every mouth,
but with a soft look of love –
it promises his near luck –
Miss Kunigunde welcomes him.
And he throws the glove into her face:
“The thanks, lady, I don’t desire”,
and he leaves her at the same hour.

 

Der Zauberlehrling The Sorcerer’s Apprentice
Hat der alte Hexenmeister Once the old sorcerer
sich doch einmal wegbegeben! has disappeared
Und nun sollen seine Geister Now his spirits
auch nach meinem Willen leben! shall do as I say
Seine Wort’ und Werke His words and works
merkt’ ich, und den Brauch, I learnt, and the rite,
und mit Geistesstärke and with mental power
tu ich Wunder auch. I shall do magic, too
   
   Walle, walle, flow, flow,
   manche Strecke, go on your way
   dass zum Zwecke with the goal
   Wasser fließe, for water to flow
   und mit reichem, vollem Schwalle and with rich, full flush
   zu dem Bade sich ergieße! for it to gush into the bath
   
Und nun komm, du alter Besen! And now come, you old broom!
Nimm die schlechten Lumpenhüllen Take the bad rag
Bist schon lange Knecht gewesen: You’ve been servant for long:
nun erfülle meinen Willen! now fulfill my will!
Auf zwei Beinen stehe, Stand on two feet,
oben sei der Kopf, on top shall be your head,
eile nun, und gehe hurry now, and go
mit dem Wassertopf! with the bucket full of water
   
   Walle, walle, flow, flow,
   manche Strecke, go on your way
   dass zum Zwecke with the goal
   Wasser fließe, for water to flow
   und mit reichem, vollem Schwalle and with rich, full flush
   zu dem Bade sich ergieße. for it to gush into the bath
   
Seht, er läuft zum Ufer nieder! Look, he runs down to the riverside!
Wahrlich! ist schon an dem Flusse, Truly! is already by the river,
und mit Blitzesschnelle wieder and in a flash already
ist er hier mit raschem Gusse. is he here with a swift flush.
Schon zum zweiten Male! Already for the second time!
Wie das Becken schwillt! How the bathtub fills up!
Wie sich jede Schale How every bowl
voll mit Wasser füllt! fills up with water!
   
   Stehe! Stehe! Stand still! Stand still!
   Denn wir haben Because we have
   deiner Gaben your gifts
   Vollgemessen! seen plenty of!
   Ach, ich merk’ es! Wehe! Wehe! Oh, I notice! Woe! Woe!
   Hab’ ich doch das Wort vergessen! I have forgotten the magic word!
   
Ach, das Wort, worauf am Ende Oh, the word, upon which in the end
er das wird, was er gewesen! the broom becomes what he’s been!
Ach, er läuft und bringt behende! Oh, he runs and brings agilely!
Wärst du doch der alte Besen! If you just were the old broom!
Immer neue Güsse New flushes of water
bringt er schnell herein, he brings quickly inside,
Ach, und hundert Flüsse Oh, and hundreds of rivers
stürzen auf mich ein! collapse onto me!
   
   Nein, nicht länger No, no longer
   kann ich’s lassen, can I withhold,
   will ihn fassen, want to catch it,
   das ist Tücke! this is peril!
   Ach, nun wird mir immer bänger! Oh, now I’m gettting more worried!
   Welche Miene! Welche Blicke! What facial expression! What looks!
   
O, du Ausgeburt der Hölle! Oh, you spawn of hell!
Soll das ganze Haus ersaufen? Do you want the house to drown?
Seh’ ich über jede Schwelle I can see on every threshold
doch schon Wasserströme laufen. currents of water running.
Ein verruchter Besen! What a wicked broom!
der nicht hören will! that doesn’t want to listen!
Stock, der du gewesen, Stick, that you have been,
steh doch wieder still! stand still again!
   
   Willst’s am Ende Do you want in the end
   gar nicht lassen? not stop?
   Will dich fassen, Want to cath you,
   will dich halten, want to hold you,
   und das alte Holz behende and the old wood, lightsomely,
   mit dem scharfen Beile spalten. split with sharp axes
   
Seht, da kommt er schleppend wieder! Look, there he comes dragging more again
Wie ich mich nur auf dich werfe, How I throw myself onto you,
gleich, o Kobold, liegst du nieder! soon, oh goblin, you’ll be lying!
Krachend trifft die glatte Schärfe. Banging the smooth edge hits.
Wahrlich, brav getroffen! Truly, well hit!
Seht, er ist entzwei! Look, it’s split into two!
Und nun kann ich hoffen, And now I can hope,
und ich atme frei! and I’m breathing freely!
   
   Wehe! Wehe! Woe! Woe!
   Beide Teile Both pieces
   steh’n in Eile get up in a hurry
   schon als Knechte like servants
   völlig fertig in die Höhe! fully ready upward
   Helft mir, ach ihr hohen Mächte! Help me, oh you great powers!
   
Und sie laufen! Nass und nässer And they run! Wet and wetter
wird’s im Saal und auf den Stufen, it’s getting in the hall and on the steps,
Welch entsetzliches Gewässer! What a terrible body of water!
Herr und Meister, hör’ mich rufen! Lord and master, hear me crie!
Ach, da kommt der Meister! Oh, there comes the master!
Herr, die Not ist groß! Lord, the need is high!
Die ich rief, die Geister, The ones I called, the spirits,
werd’ ich nun nicht los. I now can’t get rid of again.
   
  „In die Ecke „In the corner
   Besen, Besen! brooms, brooms!
   Seids gewesen, You once were,
   denn als Geister because as spirits
   ruft euch nur zu seinem Zwecke you are called for his purpose
   erst hervor der alte Meister!” only by the old sorcerer!“

 

 

 

 

Du musst das Leben nicht verstehen

Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen
von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.

You don’t have to understand Life

You don’t have to understand life,
then it will become just like a feast.
Let everyday just happen to you
like every child in moving along
from every blow
is given many flowers

Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.
Collecting and saving them,
never enters the child’s mind.
It gently unties them from its hair,
where they were kept trapped with such delight,
and to the loving youthful years
it reaches out for new ones

Kophtisches Lied

Lasset Gelehrte sich zanken und streiten,
Streng und bedächtig die Lehrer auch sein!
Alle die Weisesten aller der Zeiten
Lächeln und winken und stimmen mit ein:
»Töricht, auf Beßrung der Toren zu harren!
Kinder der Klugheit, o habet die Narren
Eben zum Narren auch, wie sich’s gehört!«

Merlin der Alte, im leuchtenden Grabe,
Wo ich als Jüngling gesprochen ihn habe,
Hat mich mit ähnlicher Antwort belehrt:
»Töricht, auf Beßrung der Toren zu harren!
Kinder der Klugheit, o habet die Narren
Eben zum Narren auch, wie sich’s gehört!«

Und auf den Höhen der indischen Lüfte
Und in den Tiefen ägyptischer Grüfte
Hab ich das heilige Wort nur gehört:
»Töricht, auf Beßrung der Toren zu harren!
Kinder der Klugheit, o habet die Narren
Eben zum Narren auch, wie sich’s gehört!«

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Dass ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.

Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.

Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar,
Ihr goldnes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldenes Haar.

Sie kämmt es mit goldenem Kamme,
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame,
Gewaltige Melodei.

Den Schiffer im kleinen Schiffe
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe
Er schaut nur hinauf in die Höh´.

Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn
Und das hat mit ihrem Singen
Die Lorelei getan.

I wish I knew the meaning,
A sadness has fallen on me.
The ghost of an ancient legend
That will not let me be.

The air is cool in the twilight
And gently flows the Rhine;
A mountain peak in the setting sun
Catches the faltering shine.

The highest peak still gleaming
Reveals enthroned in the air,
A Siren lost in her dreaming
Combing her golden hair.

With golden combs she caresses
Her hair as she sings her song;
Echoing through the gloaming
Filled with a magic so strong.

The boatman has heard, it has bound him
In throes of desire and love.
He’s blind to the reefs that surround him,
He sees but the Maiden above.

And now the wild waters awaken
Then boat and the boatman are gone.
And this is what with her singing,
The Lorelei has done.

The English version is not a literal translation!

Am einsamen Strande plätschert die Flut,
Der Mond ist aufgegangen,
Auf weißer Düne der Ritter ruht,
Von bunten Träumen befangen.
At+the lonely beach splashes the high tide,
the moon is up+gone (has risen),
on white dune the knight rests,
by colourful dreams self-conscious
Die schönen Nixen, im Schleiergewand,
Entsteigen der Meerestiefe.
Sie nahen sich leise dem jungen Fant,
Sie glaubten wahrhaftig, er schliefe.
The beautiful mermaids, in+the veil+robe,
rise+from the sea+depth.
They approach themselves quietly the young boy (old-fashioned word (ofw)),
They believed truly, he slept (subjunctive)
Die eine betastet mit Neubegier
Die Federn auf seinem Barette.
Die andere nestelt am Bandelier
Und an der Waffenkette.
The one palms with curiosity,
the feathers on his beret (ofw).
The other fiddles (ofw) at+the bandolier (ofw)
and at the weapon+chain (ofw).
Die dritte lacht, und ihr Auge blitzt,
Sie zieht das Schwert aus der Scheide,
Und auf dem blanken Schwert gestützt
Beschaut sie den Ritter mit Freude.
The third laughs, and her eyes sparkle,
she pulls the sword out of the sheath,
and on the bare sword leaned
inspects she the knight with joy.
Die vierte tänzelt wohl hin und her
Und flüstert aus tiefem Gemüte:
»O, daß ich doch dein Liebchen wär,
Du holde Menschenblüte!«
The fourth prances possibly back and forth
and whispers out-of deep mind:
“O, that I (there’s no equivalent word in English) your sweetheart were,
you graceful human+flower!”
Die fünfte küßt des Ritters Händ,
Mit Sehnsucht und Verlangen;
Die sechste zögert und küßt am End
Die Lippen und die Wangen.
The fifth kisses the knight’s hands (old fashioned plural (drop of “e”), normally: Hände)
with desire and longing;
the sixth hesitates and kisses at+the end (drop of the ‘e’ ending (normally: Ende))
the lips and the cheeks.
Der Ritter ist klug, es fällt ihm nicht ein,
Die Augen öffnen zu müssen;
Er läßt sich ruhig im Mondenschein
Von schönen Nixen küssen.
The knight is clever, it falls him not in (“it doesn’t come to his mind”),
the eyes open to must;
he leaves himself quietly in+the moonlight
by beautiful mermaids kiss.

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren
Sind Schlüssel aller KreaturenWenn die so singen, oder küssen,
Mehr als die Tiefgelehrten wissen,Wenn sich die Welt ins freie Leben
Und in die Welt wird zurück begeben,

Wenn dann sich wieder Licht und Schatten
Zu echter Klarheit wieder gatten,

Und man in Märchen und Gedichten
Erkennt die wahren Weltgeschichten,

Dann fliegt vor einem geheimen Wort
Das ganze verkehrte Wesen fort.

If no more numbers and figures
are keys of-all creaturesIf they so sing, or kiss,
more than the deep-academic know,If they the world into-the free life
and in the world get back betaken,

If then oneself again light and shadows
to real clarity again mate,

And one in fairy-tales and poems
recognises the true world-history,

Then flies in-front-of one secret word,
the whole wrong being away.

Delfine schwimmen schnell und leis
(man schreibt sie mit “ph” – ich weiß;
Dolphins swim quickly and quietly
(you spell them with “ph” – I know;

doch schreibt man ja auch Tele”f”on,
und das bereits seit langem schon) –
though writes one yes also telephone,
and this already since long already) –

He spells “Delphine” with f – “Delfine”
because the same sound is most commonly spelled with f (like in “Telefon”)

sie schwimmen (wie gesagt, mit “f”) –
sie schwimmen – vorn ihr alter Scheff
they swim (as said, with “f”) –
they swim – in front their old boss

(wir schreiben schließlich auch “Schofför”) –
sie schwimmen also durch das Meer.
(we write after all also “driver”) –
they swim thus through the sea.

Instead of “Chef” he writes “Scheff”
because most words with a sh-sound are spelled with sch (like “Schöfför”)

Was heißt durchs “Meer”? – Sogar durch “Meere”!
Und manche altgediente Mähre,
What means through the “sea”? – Even through “seas”!
And some veteran old mare,

wie überhaupt so manches Ferd
(mit “V” wär es total verkehrt)
as actually like some other horse
(with “V” would be it totally wrong)

“Ferd” instead of “Pferd”
because pf, just like the ph he noted, is more or less a f-sound

glaubt, es sei schnell wie ein Delphien!
(Das zweite “e” ist schlecht für ihn.)
thinks, it was quickly as a dolphin!
(The second “e” is bad for him.)

Orthogravieh – das sieht man hier –
ist nicht ganz leicht für Mensch und Tier!
Orthography – that sees one here –
is not really easy for man and animal!

“Orthogravieh” instead of “Orthographie”
v is also sometimes pronounced like f, so why not v instead of ph?
And a silent h.
Oh dear.

Der Panther The Panther (translation)
Sein Blick ist vomVorübergehn der Stäbe His gaze, going past those bars, has got so misted
so müd geworden, daß er nichts mehr hält. with tiredness, it can take in nothing more.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe He feels as though a thousand  bars existed,
und hinter tausend Stäben keine Welt. and no more world beyond them than before.
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, Those supply powerful paddings, turning there
der sich im allerkleinsten Kreise dreht, in tiniest of circles, well might be
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte, the dance of forces round a centre where
in der betäubt ein großer Wille steht. some mighty will stands paralyticly.
Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille Just now and then the pupils’ noiseless shutter
sich lautlos auf — dann geht ein Bild hinein, is lifted. – Then an image will indart,
geht durch der Glieder angespannte Stille — down through the limbs’ intensive stillness flutter,
und hört im Herzen auf zu sein. and end its being in the heart.